Hunde-ABC: Begriffe rund um Hunde

Eine Sammlung von Worten nicht nur direkt um Hunde

Grundkommandos



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Grundkommandos

Die so genannten Grundkommandos versetzen den Hundehalter die Lage, seinen Hund zu kontrollieren. Der Nutzen für den Hund ist, dass er nicht nur sicherer, sondern auch zufriedener lebt.

Denn ein Grundbedürfnis eines jeden Hundes sind bekanntlich klare Verhältnisse. Nur in denen kann er wirklich innerlich zufrieden leben.

Dass der Hund sicherer lebt, wenn er zuverlässig die Anweisungen seines Besitzers oder seiner Besitzerin befolgt, muss wohl nicht näher erklärt werden.

Die Grundkommandos umfassen also solche, die uns in die Lage versetzen, unseren Hund jederzeit beeinflussen zu können. So ist ein harmonisches Zusammenleben zuhause möglich. In der Öffentlichkeit kann man ohne »Zwischenfälle« mit einem Hund unterwegs sein, der diese Grundkommandos zuverlässig beherrscht.

Eigentlich kein Kommando aber natürlich grundsätzlich wichtig ist der Name des Hündchens. Im Allgemeinen haben die Hunde ganz schnell heraus, welches Wort sie persönlich meint. Der Name kann selbstverständlich ein Kommando sein, bzw. Teil eines Kommandos. Er kann aber auch ganz gegenteilig gebraucht werden, zum Loben oder um einfach Zuneigung und Bestätigung auszudrücken usw. Je nach Situation.

Die Erziehung fängt sofort an, wenn der Welpe oder Junghund neu in unserem Zuhause angekommen ist. So ist es zum Beispiel schädlich, dem Hund nachzulaufen, um ihn einzufangen. Das Gegenteil ist richtig. Der Rudelführer oder Ranghöhere gibt nämlich die Richtung vor und nicht der Hund. Auch nicht der kleine Welpe. Oder erst recht nicht der kleine Welpe. Schon jetzt kann er das Grundkommando „komm“ lernen. Wenn hier am Anfang Fehler gemacht werden, gibt es später erhebliche Probleme, dem Hund das zuverlässige Kommen auf Abruf beizubringen. Das Kommen entwickelt sich eigentlich aus den täglichen Umgang ganz von selbst. Soweit der Hundehalter seine paar Sinne beisammen hat und sich stets bewusst ist, was er gerade tut und erwartet.

Leicht zu lernen ist zum Beispiel das Kommando „Sitz“. Darum ist es gewöhnlich das Erste, was man seinem Hund beibringt. Auch ein Welpe kann das schon lernen.

Weitere Grundkommandos für Hunde sind Platz, Bleib, (bei) Fuß, Aus, Pfui oder ein anderes Verbotswort.

Ob das Lob zu dem Kommandos zu zählen ist, darüber kann man sich streiten. Auf jeden Fall ist es von allem das Allerwichtigste. Denn es zeigt den Hunden, wann sie etwas richtig gemacht haben. Daher muss es auch ebenso zeitnah kommen wie ein Verbotswort. Wichtig beim Loben ist nicht nur die Vokabel, die man gerade benutzen will. Ein wirkliches Lob muss hörbare Zufriedenheit ausstrahlen und Freude vermitteln. Freude darüber, dass der Hund seine Sache eben richtig gemacht hat.

Denn das ist das was einem Hund, dessen Verhältnis zu seinen Menschen richtig aufgebaut wurde, wichtiger ist als alles andere.

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