Hunde-ABC: Begriffe rund um Hunde

Eine Sammlung von Worten nicht nur direkt um Hunde

Tragzeit



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Die Trächtigkeitsdauer ist bekanntlich für jede Tierart ganz spezifisch unterschiedlich. Aber auch innerhalb der Tierart ist die Tragzeit nicht ganz einheitlich.

Bei Hündinnen ist der normale Spielraum zwischen 60 und 66 Tage. Die mittlere Tragzeit ist 62 ein halb Tage. Man kann also ruhig sagen ca. 63 Tage. Zwergrassen benötigen naturgemäß meist eine kürzere Zeit zur Entwicklung der Welpen bis zur Geburt, während die besonders großen Rassen eben etwas länger brauchen, manchmal auch 68 Tage in Ausnahmefällen sogar ein oder zwei Tage drüber.

Die Tragzeit ist eben als natürlicher Vorgang nicht in eine hundertprozentige Norm zu pressen. Wer darüber nachdenkt, eine Geburt einleiten zu lassen, sollte sich darüber im klaren sein das das ein massiver Eingriff in den Organismus der Mutterhündin und der Welpen ist. Ohne eine eingehende Beratung mit einem Tierarzt es so etwas zum Glück ohnehin nicht möglich. Man sollte der Natur nur dann pfuschen, wenn es zur Rettung der Hündin notwendig erscheint. So einen Fall wird aber normalerweise niemand je erleben. Eine Entscheidung darüber ist natürlich ausschließlich dem Tierarzt vorbehalten.

Die Tragzeit endet mit Eintritt der Wehen. Es kommt manchmal vor, dass die Geburt nach dem Weheneintritt noch mal eine Verzögerung in ihrem weiteren Verlauf erfährt. Eine solche Verzögerung kann einen im Extremfall auch bis zu zwei Tage dauern. Da die Tragzeit mit Eintritt der Wehen endet gilt diese Geburtsverzögerung, auch Geburtsverschleppung genannt nicht mehr als Verlängerung der Tragzeit.

 

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